| Chronik |
|
Bereits vor 2000 Jahren war der Beuerhof eine Raststätte und Pferdewechselstation der Römer und der alte Fahr- und Handelsweg. Die alte Heerstraße, die heute am Beuerhof endet, führte früher entlang der römischen Wasserleitung zur damaligen Handelsmetropole Köln. Im Mittelalter diente der Beuerhof als Wirtschaftsgebäude der nahe gelegenen Burg Neu-Blankenheim, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Diese wurde von Napoleon zum größten Teil zerstört und im zweiten Weltkrieg als Flakstellung missbraucht. Übrig geblieben sind die wuchtigen Außenmauern, der Burgfried und ein romantischer Innenhof, der zur Zeit gerade renoviert und begehbar gemacht wird. Was nach der Zerstörung der Burg mit dem Beuerhof geschah, ist nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass er seit dem 18. Jahrhundert als landwirtschaftliches Anwesen genutzt und nach dem umliegenden Wald „Beuerbusch" benannt wurde. Im Jahre 1967 wurde das renovierungsbedürftige Anwesen an den jetzigen Besitzer verkauft. Er begann mit der liebevollen Restaurierung, stets bemüht, den ländlichen Stil zu erhalten. Mittlerweile ist dieser Ort eine Begegnungsstätte für naturliebende Menschen geworden, die in dieser Abgeschiedenheit Selbstfindung, Ruhe und Erholung suchen. Und so hat sich seit 2000 Jahren eigentlich nichts verändert. Neben den vielen Seminaren und Workshops, die am Beuerhof durchgeführt werden, gibt es zahlreiche eigene Veranstaltungen. Sie basieren auf dem Hintergrund der indianischen Traditionen: Schwitzhütten-Zeremonien, Visionssuchen, Indianer-Camps, Trommelkurse und Jugendworkshops sowie Erlebniswochen für neue Erfahrungen aus altem Wissen stehen im Mittelpunkt. Das Seminarzentrum Landhaus Beuerhof ist mit den Naturvölkern der Erde verbunden und wird diese Position weiter ausbauen. In den vielen außergewöhnlich schöne Einrichtungen wie z.B. der gläserne „Dom" eine Mehrzweckhalle mit offener Feuerstelle, das Longhouse im Tipidorf mit bis zu 10 Tipis und kleine Tagungsräume finden Gruppen von 25 bis über 100 Personen ausreichend Platz. In den renovierten Hauptgebäuden aus dem 15. Jahrhundert sind Gästezimmer und Appartements untergebracht, außerdem eine gemütliche Kaminhalle, Aufenthaltsräume, ein Speiseraum und unsere Küche mit exzellenter vegetarischer Kost. Für Seminararbeit in und mit der Natur ist das Areal rund um den Beuerhof ideal: es liegt auf einer Fläche von über 100 000 qm umgeben von Wäldern, Wiesen und Natur pur. Füchse und Wildschweine, Hirsche und Rehe, Eulen, Bussarde und sogar ein Uhu sind unsere Nachbarn. Dörfer liegen weit genug entfernt, aber alle Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Umkreis von 4-12 Kilometern. Ein möglichst naturnahes Leben ermöglicht unser europaweit wohl einmaliges Tipi-Dorf, das auf Gruppen mit Selbstversorgung ausgerichtet ist. Hier haben bereits Camps mit über 120 Personen stattgefunden. Das Haus ist ganzjährig geöffnet und bietet Raum für Menschen, die in dieser Abgeschiedenheit Selbstfindung, Ruhe und Erholung suchen. Wir freuen uns auf euren Besuch Dieter Scholz |
Als Seminarzentrum und Begegnungsstätte Natur liebender
Menschen ist das Landhaus heute ein vielbesuchter Ort mit ganz
besonderer Ausrichtung. Er verfügt über mehrere Seminarräume und
Tagungseinrichtungen für Veranstaltungen, die insbesondere ausgerichtet
sind auf spirituelles Wachstum unter Einbeziehung der Natur. Neben den
Teams, Firmen und Seminarleitern, die den Beuerhof für Ihre
Veranstaltungen nutzen, ist das Projekt das Zentrum der Inititative
Forum Mensch & Natur, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, die
Naturvölker dieser Erde miteinander zu verbinden.